Was kann zum Erhalt dieser Rassen getan werden?

Man kann nur lieben, was man kennt, und man wird nur schützen und erhalten wollen, was man liebt. Daher ist unser Hauptanliegen: die sizilianischen Hühnerrassen hier in Deutschland bekannter zu machen und Liebhaber zu finden, die sie halten und züchten möchten. Da beide Rassen sehr selten geworden sind, gilt es, Inzucht so weit wie eben möglich zu vermeiden und darüberhinaus weitere Ursprungslinien zu finden und einzuführen. Kollegialität und Zusammenarbeit unter den Züchtern spielen hier eine entscheidende Rolle!

Der Verein

Der gemeinnützige Erhaltungszuchtverein für sizilianische Hühnerrassen hat sich am 6. September 2006 gegründet, um die beiden Rassen sizilianischen Ursprungs zu fördern, ihre Züchter zu betreuen und die gemeinsamen Bemühungen um den Erhalt beider Rassen zu koordinieren und zu erleichtern.

Der Verein unterhält freundschaftliche Kontakte sowohl zum American Buttercup Club als auch zu Züchtern und Richtern in Italien. Auch zu englischen Zuchten gibt es Verbindungen und so bald wie möglich sollen erneut Buttercups erbrütet und beide Rassen hier zur Anerkennung gebracht werden. Übersetzungen der Standards aus den Ursprungsländern liegen bereits vor. Bislang hat die angespannte Zuchtsituation aufgrund der Hühnerpest diese Pläne vorerst auf Eis gelegt. Zunächst sollen vorerst die noch kleinen Bestände von goldhalsigen Sizilianern gefestigt und nach dem System eines Zuchtringes miteinander vernetzt werden, ähnlich wie sich das bei den Vorwerkhühnern in der Vergangenheit bewährt hat. Ein Zuchtbuch ist in Vorbereitung, die ersten Daten sind anläßlich der diesjährigen Jahresversammlung mit anschließender Jungtierbesprechung erhoben worden.

Trotz der noch geringen Anzahl von Züchtern konnten auf der Versammlung schon sehr schöne Nachzucht-Tiere bewundert werden, mit denen auch der beratende italienische Sonderrichter, F. Focardi, sehr zufrieden war. Größe, Form und Haltung sowie Farben waren durchweg gut, ein Junghahn zeigte einen nahezu perfekten Kronenkamm, ein anderer mit leichten Wünschen im Kamm hatte dagegen die begehrten, aber seltenen rein roten Ohrscheiben. Trotz des späten Brutbeginns waren die Tiere schon weitgehend fertig, was erneut die schnelle Entwicklung dieser Rasse zeigte.

Obwohl von anderen Züchtern Schlupf und Befruchtung in diesem Jahr vielfach beklagt worden waren, konnten die Sizilianer-Züchter gute Befruchtungs- und Schlupfergebnisse berichten. Auftretende Verluste waren durchweg durch Raubzeug und nicht krankheitsbedingt, so daß man erneut zum Ergebnis kam, daß es sich bei dem Sizilianischen Kronenkamm um ein rundum erfreuliches Huhn handelt.

Sollte Ihr Interesse geweckt worden und Sie bereit sein, an unserem gemeinsamen Projekt mitzuarbeiten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

 

infosizilianer.info

Erhaltungszuchtverein für sizilianische Hühnerrassen
1. Vorsitzende: Nüle Mersch
Klein Witzeetze 7
29482 Küsten

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